Eurylochus

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Ein ungewöhnlicher Irland-Bildband

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Artikelnummer: n.a. Kategorie:

Beschreibung

Länge: 11 m

Höhe: 20 cm

Cover: Buchleinen mit eingebetteten Magneten

Sprache: Englisch

Limitierte und nummerierte Auflage von 500 Exemplaren, gedruckt und handgebunden in Berlin.

 

Alle Bücher werden auf Bestellung gefertigt. Die Produktionsdauer kann vor dem Versand bis zu zwei Tage betragen.

“Ich sehe keinen Ausweg; und trotzdem müssen wir versuchen einen zu finden”

– Homer

In Eurylochus zeigt Fotograf Simon Becker Irland von einer anderen Seite, irgendwo zwischen einem James Joyce Roman und einer düsteren alten Erzählung. Fern der bekannten Bilder von Schafen, Dorfpubs und sattem Grün  wirkt die Insel ganz anders auf ihren Betrachter, fremd, aber noch immer unbestreitbar wild und schön.

Simons Talent, sich auf das Ungewöhnliche im Gewöhnlichen zu konzentrieren, ermöglicht außergewöhnliche und düstere Einstellungen, entdeckt unerwartete Eindringlinge und wirft viele Fragen auf. Was zuerst als ungewisses Land, als ferner Traum erscheint, wird immer mehr zu einer verlorenen Realität gefangen in wilder Schönheit.

 

SIMON BECKER

macht dokumentarische Fotografie und lebt und arbeitet in Berlin. Um sein Werk zu beschreiben muss man ein bisschen ausholen. Er zeigt uns Momente, die sich durch eine fast schmerzhafte und zerbrechliche Schönheit einprägen. Wenn man neben ihm geht und ihm beim Arbeiten zuschaut, richtet er scheinbar unvermittelt seine Kamera auf Situationen, die im nächsten Atemzug schon wieder vergangen sind. Momentaufnahmen also, gleichwohl gelingt es Simon, Augenblicke einzufangen die sich zu einem Gesamtbild zusammenfügen und Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft – also unsere Zeit – widerspiegeln.

Gleichzeitig schaffen seine Bilder eine Atmosphäre der Ungereimtheit, die den Betrachter mit mehr Fragen als Antworten zurücklässt. Simon spielt kunstvoll mit seiner Vorliebe für das Dunkle und Unerklärliche. Er versucht erst gar nicht sein Publikum durch zusätzliche Informationen aufzuklären. Aber was zuerst als Widerspruch in sich erscheint – Dokumentarisch ohne Erklärungen, Fragen ohne Antworten – ist tatsächlich bezeichnend für unsere Generation. Voller Fragen bewegen wir uns zwischen den Extremen der (fast) unbegrenzten Möglichkeiten und dem Verlust altbewährter Gewissheiten. Natürlich suchen wir nach Antworten, andauernd und manchmal fast verzweifelt. Dabei ist uns aber nur allzu bewusst, dass wir sie nicht finden werden oder mit noch mehr Fragen enden als wir angefangen haben. Simon kann und will keinen Ausweg aus diesem Dilemma anbieten, vielleicht gibt es einfach keinen Ausweg. Während der Betrachter mit den einzelnen Bildern allein ist, bietet Simon auf andere Weise seine Hand. Er führt sein Publikum seine Fotografien wie ein Kapitän sein Schiff durch den Nebel lenkt.

Simons Bilder wurden schon vielfach veröffentlicht – sowohl in weit verbreiteten Medien wie zB der Frankfurter Allgemeine Zeitung als auch in der Fachpresse, z.B. in Leica Fotografie International und im radiate magazine.

ARBEITSWEISE

Die dokumentarischen Bilder in “Eurylochus” wurden all mit einer Canon 5D Mark II und einer 35mm Linse geschossen. Die Arbeit Simon Beckers geht zurück zu den Wurzeln der Kunst der Fotografie. Die explizite und ungebrochene Subjektivität des Fotografen steht bewusst im Zentrum des Handelns.

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